LOBPREIS VERÄNDERT.

Oft haben wir allen Grund, Gott zu danken und zu loben. Doch auch in Situationen, wo uns eigentlich nicht danach ist, möchte Gott von uns ein Lob- und Dankopfer. Warum?

Im Lob Gottes erfahren wir seine Gegenwart in besonderer Weise

Die Bibel gibt sehr bildhaften Aufschluss über Gottes Wirken im Lobpreis:

„Sobald sich also der Schall der Trompeten und Zimbeln und der übrigen Musikinstrumente erhob und man das Loblied auf den Herrn anstimmte: denn er ist gütig und seine Gnade wäret ewiglich, da wurde das, der Tempel des Herrn, von einer Wolke erfüllt, so dass die Priester wegen der Wolke nicht hineintreten konnten, um ihren Dienst zu versehen; denn die Herrlichkeit Gottes erfüllte das Gotteshaus.“ (2. Chronik 5, 13-14)

In der Bibel steht ferner

Deine Tore sollen Lob heißen (Jesaja 60, 18) und
Gehet zu seinen Toren ein mit Lobgesang (Psalm 100, 4)

2 Bibelstellen und 2 Aufforderungen an uns, Gott zu loben und zu preisen. Ihm zu Ehren und uns zum Wohle:

Das Lob Gottes verändert uns selbst und unsere Lebenssituation

Gott zeigt sich uns im Lobpreis. Er schenkt uns Frieden, Kraft und Zuversicht. Die folgenden Bibelstellen verdeutlichen das:

„Wer Lob (Dank) opfert, der preiset mich und das ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes“ (Psalm 50, 23)
„Sobald sie aber mit dem Jubelruf und Lobgesang begonnen hatten, ließ der Herr feindselige Mächte gegen die Ammoniter, Moabiter und die Bewohner des Gebirges Seir, die gegen Juda herangezogen in Wirksamkeit treten, so dass sie sich selbst aufrieben.“ (2. Chronik 20,22)
„Die Freude am Herrn ist unsere Stärke“ (Nehamia 8, 10 und Psalm 35, 9)
„Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und priesen Gott in Lobliedern, die übrigen Gefangenen aber hörten ihnen zu. Da entstand plötzlich ein starkes Erdbeben, so dass die Grundmauern des Gefängnisses erbebten, sofort sprangen sämtliche Türen auf, und allen fielen die Fesseln von selbst ab.“ (Apg. 16, 25-26)

So wünscht es sich Gott von uns. Er verändert unsere Situation durch unseren Lobpreis. Weil er die Prioritäten anders setzt. Unser Bitten und Flehen nach Wunscherfüllung ist für Gott nicht vordergründig, sondern unser Lob und Dank. Denn darin drückt sich unsere Liebe und unser Vertrauen in ihn aus und das wird beschenkt mit allem was wir zum Leben brauchen:

„Habe Deine Lust am Herrn, denn er wird dir geben, was dein Herz braucht.“ (Psalm 37, 4)